Forschung und Lehre

Die praxisHochschule bietet Schulabsolventen und erfahrenen Praktikern eine qualifizierte Weiterbildung. Sie unterstützt so eine Weiterqualifizierung und Akademisierung von Gesundheitsfachberufen durch innovative Studienprogramme und anerkannte Bachelor- und Masterabschlüsse.

Zentral ist die Verknüpfung von Theorie, Forschung, beruflicher Praxis und Lehre. So erlangen Absolventen die Fähigkeit, den Herausforderungen des Sozial- und Gesundheitssystems von morgen zu begegnen.  Die praxisHochschule stellt sich als erste Präsenzhochschule für Gesundheitsberufe der Klett Gruppe breit auf und erweitert ihr Portfolio stetig mit innovativen Studiengängen für den Gesundheitssektor.

Bereits der Name deutet auf die Dualität der praxisHochschule hin. Die Studierenden arbeiten parallel in Gesundheits- oder Sozialeinrichtungen und integrieren damit ihre Ausbildung bzw. berufliche Tätigkeit in das Studium. Von der Dualität profitieren die Studenten, aber auch die Kooperationspartner. Selbst die Dozenten repräsentieren die Dualität, da sie oftmals parallel zu ihrem Hochschul-Engagement in der Praxis tätig sind.

Im Rahmen einer Professur verantwortet Prof. Dr. Michael Greilling an der praxisHochschule das Thema Workflow-Management im Gesundheitswesen. Das nachhaltig angelegte Konzept zur Identifikation und Eliminierung von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten in den Arbeitsabläufen, an den Arbeitsplätzen und in der Arbeitsumgebung steht im Vordergrund. Verschwendung sind diejenigen Tätigkeiten in der Einrichtung, die der Leistung keinen Wert zufügen, das heißt Tätigkeiten, die dem Patienten/Kunden nichts Nutzen (z.B. Nacharbeit, Wartezeit, Suchzeit). Der Patient/Kunde wünscht sich nur die eigentliche Wertschöpfung. Sie sind daher Verluste und müssen deshalb aus dem Prozess weitestgehend entfernt werden. Ein Großteil dieser Verluste entsteht durch die vielen Energiefresser, die für den Verursacher nicht mehr sichtbar sind, weil sie zum Teil zur Gewohnheit geworden sind. Dazu gehören Lagerbestände, Abfall, Unordnung und Intransparenz, genauso wie unklare Absprachen und unsauber formulierte Ziele.