Vital-Kliniken profitieren von Prozess-Benchmark

2017-07-17 - IWiG /  Pressemitteilung - PDF / Word

Die Dynamik des Rehabilitationsmarkts stellen Reha-Kliniken vor die große Herausforderung, ihre Strukturen und Prozessabläufe so effizient zu gestalten, dass Leistungseffizienz, Qualität und Wirtschaftlichkeit maximal erhöht werden. Voraussetzung hierfür ist die Etablierung einer zukunftsorientierten Management-Strategie.

Die Vital-Kliniken haben gemeinsam mit dem Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) ein Benchmark-Projekt ins Leben gerufen. Zunächst wurden in allen drei Kliniken der Vital-Kliniken GmbH die Therapieleistungen des Krankheitsbildes AHB-Knie-TEP standardisiert erhoben und grafisch dargestellt. Jeder Klinik hat anschließend eine Prozesskostenrechnung durchgeführt und den definierten Standardleistungen die anfallenden Einzel- und Gemeinkosten zugewiesen. Die Ergebnisse wurden für jedes Haus in einem ausführlichen Prozesskostenbericht zusammengestellt. Dieser zeigt alle Kosten der AHB-Knie-TEP verursachungsgerecht auf, so dass eine bestmögliche Kostentransparenz erzielt wird.

Die Geschäftsführung kann auf dieser Grundlage detailliert nachvollziehen, wie hoch die Gesamtkosten des Krankheitsbildes sind und ob die erbrachten Leistungen durch die erzielten Erlöse gedeckt werden. Es wird ersichtlich, welche Teilprozesse, Organisationseinheiten und Berufsgruppen den höchsten Ressourcenverbrauch aufweisen, wieviel ein einzelner Behandlungstag kostet und wie hoch der Zeitaufwand für eine einzelne Tätigkeit ist.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus Pfadmodellierung und Prozesskostenrechnung liefern wichtige Informationen hinsichtlich der Effizienz der internen Prozessabläufe und bildeten die Grundlage für eine angestrebte Verbesserung von Kalkulations- und Planungsergebnissen.

Die gewonnenen Daten der Prozessanalyse nutzen die drei Kliniken der die Vital-Kliniken GmbH für ein Benchmark in Bezug auf Therapiestandards und Behandlungskosten. Im Rahmen des durchgeführte Benchmark-Projekts konnte als Ergebnis ein Regelkreis im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses etabliert werden, der den Vital-Kliniken alle notwendigen Informationen liefert um dem zunehmenden Wettbewerbsdruck auf dem Reha-Markt standhalten zu können.

Informationen zum Prozessbenchmark

 

 

Innovation in die Zukunft

Caritasverband für die Diözese Münster e.V. startet Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“

2017-06-13 - IWiG /  Pressemitteilung - PDF / Word

Im Juni startet für 9 Mitarbeiter aus dem Krankenhaus Maria-Hilf Stadtlohn, dem Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und dem Herz-Jesu-Krankenhaus Münster Hiltrup die softwarebasierte akademische Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“ mit Hochschulzertifikat. Die Schulung ist ein Angebot des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V. in Kooperation mit dem Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG), An-Institut der praxisHochschule Köln, Rheine, Heidelberg.

Die Caritas fördert mit der Fortbildungsmaßnahme die fachlichen, methodischen und organisatorischen Qualifikationen ihrer MitarbeiterInnen in Gesundheitseinrichtungen, die trotz der stetig wachsenden Anforderungen im Gesundheitsbereich eine bestmögliche Versorgung der Patienten sicherstellen müssen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der acht Lehreinheiten ist die Umsetzung eines ganzheitlichen Workflow-Managements. Mit Hilfe der vielfach ausgezeichneten Software ClipMed erarbeiten die TeilnehmerInnen für jedes Haus drei ausgewählte Krankheitsbilder: „Ambulant erworbene Pneumonie“, „Elektive Cholezystektomie“ und „Elektive Herzschrittmacherimplantation“. Die Patientenabläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung werden systematisch dokumentiert, analysiert und monetär bewertet. Ziel ist die Optimierung der Patientenversorgungsprozesse durch die Eliminierung von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten in den Arbeitsabläufen.

Im Sinne einer lernenden Organisation lassen sich die gewonnenen Informationen im Rahmen eines Benchmarks sinnvoll miteinander vergleichen, so dass die Kliniken vom Know-how des jeweils besten Benchmark-Partners profitieren können.

Transparente Abläufe, ein guter kollegialer Austausch und die Weiterentwicklung der persönlichen und sozialen Kompetenzen stärken die Motivation und das Engagement der MitarbeiterInnen bei ihren täglich neuen Herausforderungen.

Die intensive Auseinandersetzung mit den Strukturen und Prozessen sowie die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Realisierung von Konzepten und Standards, die zum Erfolg der einzelnen Häuser beitragen.

Informationen zum Certified Workflow-Manager in Health Car

 

 

Ökonomische Analyse der roboterassistierten Prostatektomie

2017-05-17 - IWiG /  Pressemitteilung - PDF / Word

Um im zunehmend schärfer werdenden Wettbewerb das eigene Haus am Markt positionieren zu können müssen Gesundheitseinrichtungen ihre Strukturen und Prozesse analysieren und im Vergleich mit den Konkurrenten bewerten.

Vor diesem Hintergrund hat das Universitätsklinikum Mannheim (UMM) eine gesundheitsökonomische Analyse der roboterassistierten Prostatektomie (DaVinci-Prostatektomie) durchgeführt.

Das Projekt wurde vom Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG), An-Institut der praxisHochschule Köln, Rheine, Heidelberg, durch Herrn Professor Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling betreut.

In einer ersten Projektphase wurden alle Prozesse des Krankheitsbildes standardisiert erhoben und transparent abgebildet. Die grafische und tabellarische Darstellung des gesamten Behandlungsablaufs mit allen Prozesszeiten und Leistungen erfolgte mit Hilfe der vom IWiG entwickelten Software ClipMed PPM.

Anschließend erfolgte eine gesundheitsökonomische Analyse mit Hilfe einer Prozesskostenrechnung auf Vollkostenbasis. Für alle erfassten Leistungen und den verbundenen Abläufen der DaVinci-Prostatektomie wurden Personal-, Sach- und Zuschlagskosten verursachungsgerecht erfasst und monetär bewertet.

Als Ergebnis erhielt das Universitätsklinikum Mannheim ein detailliertes Gesamtbild der eigenen Wirtschaftlichkeit. Auf dieser Grundlage konnte in einem nächsten Schritt ein Benchmark mit drei weiteren Kliniken durchgeführt werden. So ergab sich die Möglichkeit, die Versorgung an den einzelnen Standorten für ein und dieselbe DRG optimal zu vergleichen, Synergieeffekte zu nutzen und Ressourcenoptimierungen durchzuführen.

Das Projekt am Universitätsklinikum Mannheim hat bewirkt, dass durch eine lediglich geringfügige Umstellung der Prozesskette ein kompletter Behandlungstag ohne Einbußen von Qualität oder Wohlbefinden für den Patienten eingespart werden konnte.

Informationen zur gesundheitsökonomischen Analyse

 

 

Zertifikatskurs am Klinikum Nordfriesland erfolgreich abgeschlossen

2017-04-17 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

In 8 Lerneinheiten haben sich die Mitarbeiter aus den Kliniken Husum, Niebüll, und Wyk/Föhr neben ihren beruflichen Aufgaben intensiv mit dem Thema Prozessmanagement beschäftigt.

Nun konnten die Teilnehmer der akademischen Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“ das Hochschulzertifikat für ihren erfolgreichen Abschluss entgegennehmen.

Die berufsbegleitende Weiterbildung wurde vom Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) in Kooperation mit der praxisHochschule Köln, Rheine, Heidelberg angeboten und von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling geleitet.

Im Fokus der Schulung standen die Vermittlung eines fundierten, wissenschaftlich evaluierten und praxiserprobten Konzepts für ein erfolgreiches Prozessmanagement sowie interdisziplinäres Teamwork. Die Teilnehmer aus den Berufsgruppen Ärztlicher Dienst, Pflegedienst, Qualitätsmanagement, Case-Management und Controlling setzten sich mit dem Thema Prozessmanagement auseinander. Gemeinsam erarbeiteten sie Methoden eines ganzheitlichen Workflow-Managements. Sie lernten, medizinische, pflegerische und administrative Prozessabläufe ganzheitlich zu betrachten, zu analysieren und zu optimieren. Die Schulungsinhalte ließen sich direkt in den Arbeitsalltag der eigenen Klinik integrieren.

Mit Hilfe der mehrfach für Innovation ausgezeichneten Software-Lösung ClipMed können die Teilnehmer Patientenabläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung effizient, schnell, fehlerfrei und in der gebotenen Qualität durchzuführen.

Ziel war die effiziente Steuerung der Prozessabläufe sowie die Identifizierung und Eliminierung von nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten in den Arbeitsabläufen, an den Arbeitsplätzen und in der Arbeitsumgebung, um den Erfolg der Klinik langfristig sicherzustellen.

 

 

Ideales Versorgungsmanagement: Prozesse steuern und koordinieren

2017-02-28 - IWiG  - Pressemitteilung - PDF / Word

In Zeiten höchster Leistungsanforderungen und fortschreitender Ressourcenknappheit stehen Gesundheitseinrichtungen vor der Herausforderung innovations- und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine lückenlose, standardisierte Dokumentation aller Leistungen trägt erheblich zum Behandlungserfolg bei. Sie dient als Leistungsnachweis, manifestiert die rechtliche Absicherung und gibt Auskunft über das aktuelle Befinden des Patienten. Eine methodische Vorgehensweise ist hierfür von besonderer Bedeutung.

Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat im Rahmen eines Projektes mit dem Marienkrankenhaus Kassel für die am häufigsten durchgeführten Operationen standardisierte Behandlungsprozesse entwickelt. Das Ziel war die Erstellung einer vollständigen und transparenten Dokumentation, die schon vor der stationären Aufnahme des Patienten beginnt sowie die Vermeidung redundanter Daten.

Die systematische Erfassung einheitlich definierter Versorgungsleistungen bietet den Klinikmitarbeitern Sicherheit und Orientierung bei ihrer täglichen Arbeit, insbesondere auch neuen Kollegen aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich. Die Dokumentation von Abweichungen, Beobachtungen und Anordnungen zeigt mögliche Versorgungsrisiken schon vor der Aufnahme des Patienten auf. Doppelte Dokumentationen entfallen, dies reduziert die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter. Der Arbeitsablauf kann reibungslos und ohne Unterbrechungen durchgeführt werden. Die Gefahr von Falschbehandlungen wird minimiert und die Behandlungsqualität steigt.

Die Basisdaten der Behandlungsstandards wurden mit der innovativen und mehrfach ausgezeichneten Software-Lösung ClipMed standardisiert übernommen und als Patientenkurven ausgedruckt. Das Marienkrankenhaus Kassel erstellte jeweils eine hauseigene Kurve für die Pflege und eine Kurve für die Chirurgie. Die vorbedruckten Kurvenblätter unterstützen einen strukturierten Informationsaustausch zwischen allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen. Im Gegensatz zur Handschrift ist der Druck immer gut lesbar. So werden Fehler, Missverständnisse und zeitraubende Rückfragen vermieden.

Pfadkurven stellen einen echten Mehrwert für jede Klinik dar. Jedoch müssen die klinischen Prozessabläufe auf dieses Instrument abgestimmt sein. Wenn dies gelingt, profitieren alle am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen, insbesondere jedoch der Patient.

 

Veränderungen kann man nicht aufhalten, aber man kann sie gestalten

2017-01-16 - IWiG  - Pressemitteilung - PDF / Word

Innovationen haben eine besondere gesellschaftliche Bedeutung. Sie sind das Mittel, um sich den Veränderungen der Umwelt anzupassen und diese zu gestalten. Innovationen können ökonomische Entwicklungen positiv beeinflussen, indem sie latente Bedürfnisse aktivieren. Veränderungen resultieren aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie aus dem Verhalten von Kunden, Konkurrenten und Lieferanten. Zum anderen sind Veränderungen die Folge der Fortschritte in Forschung und Entwicklung. Die beschleunigte Technologieentwicklung, ein verschärfter Wettbewerb und verkürzte Produktlebenszyklen erfordern einen ständigen, dynamischen Prozess in den Unternehmungen.

Die Wirtschaft steht derzeit vor den Herausforderungen einer steigenden Marktdynamik, Diskontinuität, Turbulenz, Unsicherheit und Komplexität der Umwelt. Hinzu kommen ein Wertewandel, ein steigendes Umweltbewusstsein sowie strukturelle und technologische Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen sind so vielfältig, dass ihnen nur mit neuen Strategien begegnet werden kann. Eine zunehmende Anzahl von Arbeitskreisen, Fachtagungen sowie zahlreiche Veröffentlichungen und empirische Untersuchungen sind ein Indiz für den außerordentlichen Wert von Neuerungen. Hochschulen richten Seminare oder Studienschwerpunkte für Innovationsmanagement ein. Beratungszentren und Technologie-Transfer-Stellen, die an Hochschulen entstehen, wie auch Forschungsförderungseinrichtungen beschäftigen sich mit dem Thema. Unternehmen bilden Innovationsteams oder stellen Innovationsassistenten ein. Auch die von den Regierungen initiierten Programme zur Förderung der Forschungs- und Technologieentwicklung sind ein Beweis für die hohe Relevanz, die Innovationen für die einzel- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung beigemessen wird.

Innovationen sind Neuerungen, die von einer Person oder von Personengruppen in einem Unternehmen erstmalig erzeugt und/oder zur Anwendung gebracht werden. Dieses ist unabhängig davon, ob es sich um eine Pionierarbeit handelt, oder ob andere Unternehmen den Schritt vor ihr vollzogen haben. Innovationsfähigkeit bezeichnet die Eigenschaft, einen individuellen gegenwärtigen und/oder zukünftigen Innovationsbedarf zu suchen, zu erkennen, zu bewerten, zu formulieren und ihn zur Anwendung zu bringen. Ein Unternehmen ist dann imstande, eine antizipierte Lösungschance bewusst zu gestalten sowie systematisch und planmäßig zu unterstützen. Hierbei wird nicht ausgeschlossen, dass Neuerungsimpulse auch zufällig und ungeplant entstehen können. Sie müssen dann geprüft und bei Bedarf methodisch verfolgt und realisiert werden.

Mithilfe der neuen mobilen Softwareanwendung ClipMed IM Mobil des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) können alle Neuerungsformen in der Klinik vollständig aufgezeichnet werden. Die identifizierten Ideen werden dokumentiert und analysiert. Eine anschließende Ideenbewertung unterstützt die Auswahl der gemeldeten Ideen zur Verbesserung von Leistungen, Neugestaltung im Ablauf der Leistungserstellung und der bedarfsgerechten Gestaltung von Arbeitssituationen.
Das IWiG unterstützt die Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationsprozessen durch die softwarebasierte akademische Weiterbildung zum „Certified Innovation-Manager in Health Care“ mit Hochschulzertifikat.

 

IWiG stellt ClipMed PPM Mobil auf Medica vor

2016-12-05 - IWiG  - Pressemitteilung - PDF / Word

Die 13. Verleihung des INNOVATIONSPREIS-IT fand auch in diesem Jahr im zeitlichen Rahmen der CeBIT, der weltweit größten IT-Messe, vom 14. bis 18. März 2016 statt. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) unter der Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling konnte überzeugen und wurde in der Spitzengruppe der prämierten Unternehmen platziert. Damit zählen die neuen mobilen Anwendungen von ClipMed PPM Mobil in der Kategorie „Business Process Management (BPM)“ zu den innovativsten IT-Lösungen.

Auf der Medica 2016 vom 14. bis 17. November konnte das IWiG auf dem Messestand von BEWATEC live die neue Lösung ClipMed PPM Mobil präsentieren. Mit MyMediNet hat BEWATEC ein Online-Portal geschaffen, welches mit Applikationen und On-Demand-Diensten die Prozesse in Kliniken optimiert und gleichzeitig den Erwartungen einer neuen Patienten-Generation nach mehr Informationen gerecht wird.

Mit Hilfe des ProzessReferenzModells können in ClipMed PPM Mobil standardisierte klinische Pfade abgebildet werden. Das Modell erlaubt es, interdisziplinär, sektor- und berufsgruppenübergreifend klinische Abläufe einheitlich zu beschreiben. Das Schnittstellenmanagement wird dadurch optimiert. Von der Aufnahme bis zur Entlassung können die wichtigsten Krankheitsbilder einer Klinik direkt am Patientenbett (Point of Care) als Dienst zur Verfügung gestellt werden. Die Krankheitsbilder bestehen aus Prozessbausteinen. Prozessbausteine sind Teilprozesse, die für die Abbildung eines klinischen Pfades erforderlich sind. Teilprozesse sind Bündel von Aktivitäten – wie beispielsweise der Baustein „Körperpflege durchführen”. Abläufe wie die „Pflege Früh”, die stets mit ähnlichen Teilprozessen wie „Vitalzeichen kontrollieren“, „Liegeplatz richten“, „Ernährung organisieren“ oder „Arzneimittelgaben vornehmen“ ablaufen, sind von der Aufnahme bis zur Entlassung für unterschiedliche Krankheitsbilder chronologisch erarbeitet und mit den wichtigsten Informationen befüllt. Das Modell ist wissenschaftlich evaluiert und wird seit Jahren mit unseren Partnern weiterentwickelt.

 

Weiterbildung „Certified Workflow-Manager in Health Care“ erfolgreich abgeschlossen

2016-11-14 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Die Teilnehmer der ersten akademischen Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“ in den Rhein-Kreis Neuss Kliniken schließen die Schulung mit einem Hochschulzertifikat ab.

Anfang November überreichte Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling die Hochschulzertifikate als Auszeichnung für den erfolgreichen Abschluss zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“.

Die Gruppe der insgesamt acht Schulungsteilnehmer setzte sich aus Mitarbeitern der Berufsgruppen Ärztlicher Dienst, Pflegedienst, Qualitätsmanagement, Case-Management und Controlling zusammen. Damit ist für das Team der Rhein-Kreis Neuss Kliniken in Dormagen ein Grundstein gelegt, Prozesse in Gänze zu beherrschen, ihre Effizienz zu optimieren um den Erfolg der Klinik langfristig zu sichern.

Im Verlauf der Weiterbildung erhielten die Teilnehmer umfangreiche Einblicke in die Methoden eines ganzheitlichen Workflow-Managements. Sie erlernten die Anwendung der mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichneten Software ClipMed. Mit Hilfe der Web-Applikation erarbeiteten sie mehrere Behandlungspfade und sind in der Lage, die Patientenabläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung eigenständig zu planen, monetär zu bewerten, optimieren und nachhaltig zu etablieren. Die Mitarbeiter der Rhein-Kreis Neuss Kliniken konnten die Schulungsinhalte direkt auf reale Projekte in ihrer Klinik übertragen und die Inhalte gleich in die Praxis umsetzen.

 

IWiG entwickelt mobilen StatusCheck zur Bewertung des Reifegrades von Prozessmanagement

2016-10-05 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Die Krankenhausleitung sowie Führungskräfte und leitende Mitarbeiter aus dem Bereich Verwaltung können die Umsetzung des Prozessmanagements innerhalb eines halbtägigen (Nachmittags-) Workshops überprüfen.

Insgesamt soll der Reifegrad von ca. 75 Aspekten diskutiert und bewertet werden (Prozessdokumentation, -analyse, -gestaltung, -implementierung und -evaluation).
Die Ergebnisse werden mittels eines standardisierten Software-Moduls ClipMed OM Mobil - Der OptimierungsManager - StatusCheck Prozessmanagement einfach über Telefon oder Tablet innerhalb einer kurzen Diskussion individuell erhoben. Die Bewertungsskala der Aspekte reicht von 0 % „Keine Anzeichen von Entwicklung“ (keine Planung, keine Umsetzung, keine Überprüfung) bis 100 % „Deutliche Entwicklung“ (ideale Umsetzung, positive Prüfergebnisse, effiziente Verbesserung, konstante Vergleiche).

Die Darstellung der individuellen Ergebnisse erfolgt innerhalb eines Berichtes. Er enthält eine grafische Auswertung der Ergebnisse als Bestandsaufnahme der Ist-Situation hinsichtlich der aktuellen Umsetzung aller diskutierten Aspekte. Aus dieser ersten Orientierung lassen sich Handlungsempfehlungen ableiten und eine konkrete Projektplanung entwickeln. Es werden Prioritäten für die zukünftige Arbeit im Bereich Prozessmanagement gesetzt.

ClipMed OM Mobil - Der OptimierungsManager - StatusCheck Prozessmanagement hilft Ihnen, …

den Reifegrad zur Umsetzung des Prozessmanagements zu erheben.
Ihre Ressourcen schonend, einfach und schnell für eine Bewertung einzusetzen.
den aktuellen Status für die Umsetzung des Prozessmanagements strukturiert zu erfassen.
eine sichere Identifizierung der wesentlichen Verbesserungsbereiche zu erhalten.
eine Orientierung über die wichtigsten Kriterien für zukünftige Aktivitäten zu bekommen.

 

 

Klinikum Nordfriesland beginnt mit der Weiterbildung zum
„Certified Workflow-Manager in Health Care“

2016-09-05 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Hoch im Norden startet im September die softwarebasierte akademische Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“ mit Hochschulzertifikat in drei Klinikstandorten des Klinikums Nordfriesland. Die Schulung ist ein Angebot des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) in Kooperation mit der praxisHochschule Köln, Rheine, Heidelberg.

Im zunehmenden Wettbewerb können Kliniken nur dann konkurrenzfähig bleiben, wenn sie Leistungen effizient, kostengünstig und in der gebotenen Qualität anbieten. Dies gelingt durch ein ganzheitliches, innovatives Workflow-Management, das nicht allein die Ergebnisqualität, sondern insbesondere die Prozess- und Strukturqualität als ursächliche Treiber für den Klinikerfolg berücksichtigt.

Die TeilnehmerInnen aus den Kliniken in Husum, Niebüll, und Wyk/Föhr setzen sich im Rahmen des Zertifikatskurses unter Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling mit dem Thema Prozessmanagement auseinander.

Inhaltlicher Schwerpunkt der insgesamt acht Lehreinheiten ist die Identifizierung und Eliminierung von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten in den Arbeitsabläufen. Das Konzept unterstützt die kontinuierliche und messbare Optimierung von Patientenversorgungsprozessen. Es bezieht die Kenntnisse und Erfahrungen der Mitarbeiter ein und fördert die Entwicklung teambasierter Problemlösungsansätze.

Nach erfolgreichem Abschluss zum Experten für Workflow-Management können die Teilnehmenden Kernprozesse eigenständig planen, prüfen und steuern. Sie lernen, Prozessabläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung eines Patienten zu dokumentieren, monetär zu bewerten, optimieren und nachhaltig zu etablieren. Hierfür steht ihnen die mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichnete Software ClipMed zur Verfügung.

Zentral für die Weiterbildung ist die Verknüpfung von Theorie, Forschung, Lehre und beruflicher Praxis. Der Wissenstransfer erfolgt praxisorientiert direkt für die eigene Klinik und die persönlichen Aufgabenbereiche. Der nachhaltige Lernerfolg ergibt sich aus der intensiven Betreuung und dem Training an einem individuellen Projekt im eigenen Haus.

Das IWiG entwickelt seit mehr als zehn Jahren Lösungen und Analyseansätze zum Thema fließende Prozesse. „Die jahrelange Expertise wird sich auszahlen“, ist sich Geschäftsführer Christian von der Becke sicher. „Prozesse beherrschen bedeutet, die richtigen Dinge tun - und die Dinge richtig tun. Über Kommunikation und Transparenz können wir unsere Mitarbeiter einbinden und notwendige Veränderungen in Angriff nehmen, die den Erfolg unserer Kliniken langfristig sichern.“

 

 

IWiG schult Experten für prozessorientiertes Risikomanagement

2016-08-08 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten verpflichtet Krankenhäuser zur Einführung von Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen. Seit Februar 2014 gelten die vom Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verbindlichen für alle Krankenhäuser festgelegten Mindestanforderungen für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme. Demnach müssen die Dokumentation, Analyse, Bewertung, Bewältigung und Überwachung von Risiken gewährleistet sein. Zudem sind die Mitarbeiter entsprechend auszubilden. Ein professioneller Umgang mit Risiken setzt eine gelebte Risikovermeidungskultur voraus und verlangt eine konstruktive Auseinandersetzung aller Klinikmitarbeiter mit diesem Thema.

Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) unter der Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling, bietet in Kooperation mit der praxisHochschule die softwarebasierte akademische Weiterbildung mit Hochschulzertifikat zum „Certified Risk-Manager in Health Care“ an.

Das Angebot richtet sich an Mitarbeiter aus dem kaufmännischen, ärztlichen und pflegerischen Bereich, die sich auf dem Gebiet des Risikomanagements weiterentwickeln möchten. Als ausgebildete Experten übernehmen die Teilnehmer in ihrer Klinik die zielgerichtete und ressourcenschonende Steuerung risikobehafteter Prozessabläufe, entwickeln Problemlösungsstrategien und begleiten Optimierungsprozesse.

Die berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt ein fundiertes, wissenschaftlich evaluiertes und praxiserprobtes Handlungskonzept, um Risiken als Folge organisatorischer Defizite und optimierungsbedürftiger Abläufe systematisch zu managen. Die TeilnehmerInnen erlernen die zielgerichtete Planung, Koordination, Ausführung und Kontrolle von Maßnahmen zur Risikovermeidung mit Hilfe der in diesem Jahr auf der Cebit ausgezeichneten Software-Lösung ClipMed RM Mobil – Der RisikoManager. Die Web-Applikation unterstützt die strukturierte Erfassung, Analyse und Bewertung von Risikomeldungen im Hinblick auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die zu erwartenden Auswirkungen sehr einfach, unter anderem über das eigene Mobil-Telefon. So werden Störungen in der Zukunft bestmöglich vermieden und das Vertrauen von Patienten, Angehörigen und Öffentlichkeit in die Sicherheit der Leistungen gestärkt.

 

 

IWiG führt Analyse zum gesundheitsökonomischen Nutzen von Medizintechnikprodukten durch

2016-07-11 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Hersteller von Medizintechnikprodukten müssen flexibel auf stetig neue Rahmenbedingungen reagieren. Gesetzliche Änderungen, wachsende Kundenansprüche an die Produktqualität und Innovationen in der Medizinproduktbranche führen bei Medizintechnikprodukteherstellern zu einem starken Kosten- und Wettbewerbsdruck.

Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) unter der Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling hat in Zusammenarbeit mit Philips ein Projekt zur Analyse des gesundheitsökonomischen Nutzens von Medizintechnik durchgeführt.

Analysiert wurde die Philips IntelliVue Guardian Solution (IGS) mit Early Warning Score unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Die Anwendung unterstützt das Personal auf Allgemeinstationen dabei, Patienten engmaschig zu überwachen, kritische Veränderungen des Gesundheitszustandes frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.

Mit Hilfe der mehrfach ausgezeichneten Software-Lösung ClipMed PPM wurden fünf Behandlungspfade der Hüft-TEP miteinander verglichen. Eine Modellierung der Behandlungspfade und eine anschließende Analyse in Verbindung mit einer Prozesskostenrechnung erzeugte Transparenz, indem Komplikationen, Veränderungen und Verbesserungen im Prozessablauf durch den Einsatz der IntelliVue Guardian Solution detailliert abgebildet und kalkuliert wurden. Die gewonnen Informationen gaben Auskunft über den ökonomischen Nutzen der Anwendung.

Das Ergebnis zeigte, dass durch den Einsatz der Philips IntelliVue Guardian Solution Komplikationen rechtzeitig erkannt werden können, so dass eine kostspielige, intensivmedizinische Versorgung verhindert werden kann. Die Patienten profitieren durch eine höhere Sicherheit, Ärzte und Pflegekräfte erfahren eine spürbare Entlastung. Die Standardversorgung ohne IntelliVue Guardian Solution-Einsatz ist bei Verzicht auf eine Reihe qualitativer Vorteile nur unwesentlich günstiger. Beim Auftreten von Komplikationen sind bei IntelliVue Guardian Solution-Versorgung Einsparungen festzustellen.

 

 

Weiterbildung „Certified Workflow-Manager in Health Care“ erfolgreich gestartet

2016-06-07 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Prof. Dr. Michael Greiling vom Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) begrüßte die ersten Teilnehmer der Rhein-Kreis Neuss Kliniken zur akademischen Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in Health Care“ mit Hochschulzertifikat.

Der Wandel vom funktionsorientieren Denken hin zum Denken in Prozessen hat in vielen Bereichen des Gesundheitssektors Einzug gehalten. Prozesse beherrschen bedeutet: Abläufe effizient, schnell, fehlerfrei und in der gebotenen Qualität durchzuführen. Das Ziel ist, den langfristigen Erfolg der Klinik zu sichern. Gesundheitseinrichtungen benötigen hierfür Verantwortliche, die die Kernprozesse der Klinik organisieren, prüfen und steuern.

Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG), unter der Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling, bietet in Kooperation mit der praxisHochschule die softwarebasierte akademische Weiterbildung mit Hochschulzertifikat zum „Certified Workflow- Manager in Health Care” an. Die Schulung richtet sich an Kaufmännische Controller, Medizincontroller, Qualitätsmanagementbeauftragte, examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger und Ärzte.

Das Konzept vermittelt Methoden eines ganzheitlichen Workflow-Managements. Es erschließt den Teilnehmern die Möglichkeit, durch die Anwendung der mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichneten Software ClipMed organisatorische Aufgaben direkt zu übernehmen und die Patientenabläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung einfach zu planen, monetär zu bewerten, zu optimieren und nachhaltig zu etablieren. Die TeilnehmerInnen der Rhein-Kreis Neuss Kliniken lernen am Beispiel eines eigenen Projektes in der Klinik und können die Inhalte in der Praxis gleich umsetzen.

Einzigartig ist die Kombination von Blended Learning, Training on the Job und e-Learning und Präsenzphasen. Das innovative didaktische Konzept kommt den Kliniken und seinen MitarbeiterInnen bei der Vereinbarung von Full-Time- Job und Weiterbildung entgegen.

 

 

Das IWiG führt gesundheitsökonomische Analysen von klinischen Studien durch

2016-05-10 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Klinische Studien werden im Hinblick auf den medizinischen Fortschritt, eine bestmögliche Versorgungsqualität der Patienten und die Wettbewerbsfähigkeit der Kliniken eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Qualitätsmerkmale klinischer Studien sind eine transparente methodische Vorgehensweise sowie eine fundierte ökonomische Bewertung.

Das IWiG führt Projekte zur Analyse und Evaluation klinischer Studien durch.

Als Grundlage für die Analyse einer Studie bildet das IWiG mit Hilfe der Software ClipMed PPM die gesamten Prozesse mit allen relevanten Informationen grafisch ab. Die Abläufe werden strukturiert und zeitlich geordnet, dies bietet die Möglichkeit der monetären Bewertung, schafft Orientierung und zeigt Potenziale sowie Optimierungsmöglichkeiten auf. Zusätzlich unterstützt die Prozessdokumentation die Klinik bei der Einarbeitung ihrer Mitarbeiter in neue Aufgabenbereiche und stellt die Grundlage zur Kommunikation zwischen den Fachbereichen und Schnittstellen sowie für die Eliminierung von Fehlerquellen dar.

Im Anschluss an die Prozessdokumentation wird eine Prozesskostenrechnung durchgeführt zur monetären Bewertung aller Arbeitsschritte, die vor und während der Studie stattfinden. Die Klinik sieht nicht nur welche Kosten entstehen sondern auch wofür genau sie anfallen. Sie kann jeden Studientag einzeln berechnen und vor dem Sponsor die eigene Verhandlungsposition vertreten. Die Gesamtkosten können auf Grundlage der Prozesskostenrechnung im Durchschnitt als Budget angefordert werden oder lassen sich von Beginn bis Ende der Studienphase für einen Patienten benennen.

Die Prozesskostenrechnung bietet höchste Transparenz im Hinblick auf die Entstehung und Verteilung der anfallenden Kosten. Die Prozesskostenrechnung ermöglicht eine schnelle und fundierte Bewertung der Kosten einer klinischen Studie. Durch Simulationsrechnungen lassen sich beispielsweise Tariferhöhungen, geänderten Zuständigkeiten von Berufsgruppen oder neue Leistungen berechnen. Das Risiko strategischer Fehlentscheidungen sinkt.

Beispiel eines Projektberichts zur gesundheitsökonomischen Analyse von klinischen Studien der Pharmaindustrie in der Deutschen Zeitschrift für klinische Forschung, Innovation und Praxis

Zum Projektbericht

 

 

Prof. Dr. Greiling wechselt zur praxisHochschule

2015-12-17 - IWiG / praxisHochschule - Pressemitteilung - PDF / Word

Nach acht Jahren Erfüllung von Aufgaben eines hauptberuflichen Professors an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen wechselt Prof. Greiling an die praxisHochschule.

Das Präsidium der praxisHochschule beruft Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling zum Ehren-/nebenamtlichen Hochschulprofessor für Workflow-Management im Gesundheitswesen. Die Berufung erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde des Präsidiums.

Mit der Berufung von Prof. Greiling als einem der anerkanntesten Experten auf dem Gebiet des Workflow-Managements im Gesundheitswesen verspricht sich die Hochschule eine weitere Profilierung ihrer Ausrichtung der interdisziplinären Zusammenarbeit von unterschiedlichen Berufsgruppen insbesondere im stationären Sektor. Damit erfolgt ein Ausbau der anwendungsorientierten Lehre und Forschung in verschiedenen Studiengängen der auf das Gesundheitswesen spezialisierten praxisHochschule. Die praxisHochschule ist eine duale Hochschule für Gesundheit und Soziales sowie staatlich anerkannte Hochschule der pHfG Trägerschaft mbH.

Die pHfG Trägerschaft mbH ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 61 Unternehmen an 37 Standorten in 14 Ländern ist die Klett Gruppe ein führendes Bildungsunternehmen in Europa. Die 2.879 Mitarbeiter in den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 459,9 Millionen Euro. Das Angebot der Gruppe reicht vom klassischen Schulbuch bis zu modernen interaktiven Lernhilfen, von Fachliteratur bis zur schönen Literatur. Darüber hinaus ist die Klett Gruppe der führende private Anbieter von Bildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen. In den 11 in- und ausländischen Fern- und Präsenzhochschulen der Klett Gruppe lernen und studieren jährlich mehr als 185.000 Personen. Hierzu gehören Einrichtungen wie die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Europäische Fernhochschule Hamburg, Ferdinand Porsche FernFH in Wien, ILS Institut für Lernsysteme in Hamburg, praxisDienste Fortbildung in Heidelberg, Wilhelm Büchner Hochschule in Pfungstadt bei Darmstadt, die praxisHochschule Köln, Rheine, Heidelberg - Duale Hochschule für Gesundheit und Soziales sowie weitere Bildungseinrichtungen.

Der Diplom-Betriebswirt und Diplom-Sozialpädagoge promovierte zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften, bevor er am Institut für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum Industrieunternehmen beratend und wissenschaftlich zu Fragen des Innovationsmanagements, Changemanagements und Qualitätsmanagements begleitete. Seit 2000 war Dr. rer. oec. Michael Greiling verantwortlich für den Geschäftsbereich Controlling der APB Unternehmensberatung GmbH und Mitglied der Leitungskonferenz der Unternehmensgruppe – Evangelische Treuhand / APB / BSU Gesellschaften der Landeskirchen und Diakoniewerke der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Schwerpunkte seiner Tätigkeiten in den letzten Jahren konzentrierten sich auf die Bereiche „Prozessmanagement in der Patientenversorgung“ sowie „Zielsysteme/-planung in Krankenhäusern“. Seit 2004 ist er Geschäftsführer des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG).

In 40 Büchern und 70 Beiträgen tritt Prof. Greiling als Autor auf. Durchgeführte nationale und internationale Projekte sowie die Software-Entwicklungen sind bereits mehrfach ausgezeichnet worden.

Prof. Greiling ist parallel zu seiner Berufung für die Etablierung der softwarebasierten akademischen Weiterbildung zum „Certified Workflow-Manager in health care“ mit Hochschulzertifikat verantwortlich. Die einzigartige Weiterbildung wird im Rahmen der Ausbildung an der mit 10 Innovationspreisen ausgezeichneten Software ClipMed durchgeführt.

 

 

ClipMed mit dem Prädikat „Best of 2015“ ausgezeichnet

2015-05-07 - IWiG - Pressemitteilung - PDF / Word

Zum zehnten Mal wurden besonders innovative und fortschrittliche Industrieunternehmen mit dem INDUSTRIEPREIS ausgezeichnet.

Der INDUSTRIEPREIS würdigt einmal im Jahr herausragende Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich den aktuellen globalen Herausforderungen mit besonders cleveren und nutzbringenden Produkten stellen. Der Preis wird im Umfeld der HANNOVER MESSE unter der Schirmherrschaft des Deutschen Mittelstandsbundes medienwirksam verliehen.

Teilnehmer aus Industrie-, Zulieferer- und Dienstleistungsunternehmen aller Größenordnungen konnten sich in insgesamt 14 Preiskategorien für den beliebten Preis bewerben, der dank seiner großen und hochkarätig besetzten Fachjury ein hohes Renommee genießt. Die namhafte unabhängige Fachjury, bestehend aus 30 Professoren, Wissenschaftlern, Branchenvertretern, Experten und Fachjournalisten, prüfte ca. 1.200 Einreichungen auf ihren technologischen, wirtschaftlichen, ökologischen oder gesellschaftlichen Nutzen und wählte im April die besten Innovationen aus.

Erneut konnte das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) unter der Leitung von Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling überzeugen und wurde in der Spitzengruppe der prämierten Unternehmen platziert. Damit zählt ClipMed - Der Pfad- und ProzesskostenManager (PPM) in der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ zu den fortschrittlichsten und leistungsstärksten Lösungen der deutschsprachigen Industrie. Für die Bestenliste wurde ClipMed PPM unter anderem nach Innovationsgehalt, Produktreife, Nutzen im Hinblick auf Profitabilität und Effizienzsteigerung sowie Eignung für den Mittelstand bewertet.

ClipMed PPM befasst sich mit der folgenden Ausgangslage:

  • Die Patienteninformationen werden in vielen verschiedenen Systemen dokumentiert. Daten werden redundant erzeugt.
  • Niemand steuert den Prozess in Gänze.
  • Pflegekräfte müssen viel telefonieren, nachfragen, korrigieren, usw. da der Status der Maßnahmen unklar ist und der Prozess nicht selbständig abläuft.
  • Die einzelnen Maßnahmen und Tätigkeiten sind nicht synchronisiert. Jeder versucht sein Bestes, damit es irgendwie läuft.
  • Dem Patienten kann nur teilweise gesagt werden, was konkret wann mit ihm passieren wird, bzw. wie der Gesamtplan für ihn aussieht.

Für die Prozessverbesserungen ist ein umfangreicher Regelungsbedarf notwendig. Die Prozesse sind dann klar strukturiert, wenn jeder Mitarbeiter

  • seine Ziele und Verantwortlichkeiten kennt,
  • den Gesamtprozess versteht und
  • seinen Beitrag zur Gesamtzielerreichung erkennen kann.

Dafür bedarf es einer erheblichen Transparenz und geeigneter Kommunikationsstrukturen. ClipMed PPM unterstützt genau diese Anforderungen.

Siehe hierfür ausführlich die Buchveröffentlichung

Greiling, M. / Osygus, M. (2014):
„Prozessmanagement. Der Pfad- und Prozesskostenmanager für die Patientenversorgung". Mediengruppe Oberfranken - Buch- und Fachverlage. Kulmbach, 2014.