Workflow-Management Life Cycle

Der Workflow-Management-Life-Cycle des IWIG ist als als 5 Phasen Modell aufgebaut. Es steht für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und eine strukturierte Durchführung.

Durch die Darstellung von Prozessen in Phase 1 werden die Abläufe in Einrichtungen transparent. Die ebenfalls in dieser Phase ermittelte Prozesskostenrechnung schafft Klarheit über die Wirtschaftlichkeit der Behandlungsabläufe.

In Phase 2 werden die erhobenen Prozesse anhand verschiedener Kriterien und mit unterschiedlichen Methoden bewertet. Das Ziel ist es, Probleme zu identifizieren, Ursächlichkeiten zu erkennen und Optimierungspotenziale zu erarbeiten.

Die Prozessgestaltung in der Phase 3 beinhaltet die Reorganisation sowie den Neuaufbau der Prozesse. Der Grund liegt in der Nichterfüllung von Zielvorgaben, Ineffizienzen oder Abweichungen von Patientenwünschen und Mitarbeiteranforderungen, die in der Phase 2 analysiert wurden.

Die Implementierung in Phase 4 ist ein System, das durch die Koordination von Maßnahmen, Aufgaben, Anwendungen, Daten und prozessbeteiligten Personen betriebliche Prozessabläufe umsetzt.

In der letzten Phase 5, der Evaluation, ist es wichtig, im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zunächst permanent, später periodisch zu überprüfen, ob der Workflow-Management Life Cycle entsprechend den Soll-Vorgaben abläuft.